Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT), ist eine seit vielen Jahren in der Medizin etablierte Röntgenuntersuchung, die mittels Querschnittbildern das Innere des Körpers detailgetreu darstellt. Die stetigen technischen Verbesserungen führten in den letzten Jahren zu höheren Auflösungen der gewonnenen Schnittbilder, zur Senkung der Strahlenbelastung und zu noch kürzeren Untersuchungszeiten.

Mit der neuen  CT-Generation , sog. Multislice-CT werden innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten große Körperabschnitte, evtl. Ganzkörper in verschiedenen Ebenen dargestellt.

Der Patient liegt auf einem sich langsam bewegenden Untersuchungstisch, in den meisten Fällen bequem auf dem Rücken.
In Abhängigkeit von der Fragestellung, ihren Angaben, ihrem Einverständnis und den Angaben des überweisenden Arztes, entscheidet der Radiologe, ob die Gabe eines Kontrastmittels nötig ist.
Das intravenöse Kontrastmittel (KM) wird in der Regel problemlos vertragen. Über mögliche seltene Nebenwirkungen werden sie an Hand unseres Fragebogens vor der Untersuchung informiert.
In Ausnahmefällen treten Nebenwirkungen in Form von allergischen Reaktionen und leichter Übelkeit auf. Äußerst selten kann es zu einem allergischen Kreislaufschock kommen.

Ein Vorteil unserer Praxis ist in einem solchen Fall, die direkte Anbindung an das Krankenhaus, das uns in wenigen Minuten mit einem Notfallmediziner  unterstützen kann. Allerdings mussten  wir diese Hilfestellung in unserer jahrzehntelangen CT-Tätigkeit noch nie in Anspruch nehmen.
Die Computertomographie kann prinzipiell bei der Untersuchung aller Organe angewendet werden.

Besonderen Stellenwert hat die Computertomographie in folgenden Körperregionen:

Lunge, Kopf, Abdomen, Blutgefäße, Knochen mit Gelenken, Lymphknoten, Wirbelsäule, Nasennebenhöhlen

Ein Ausschlusskriterium (Kontraindikation) zur Durchführung einer CT ist eine bestehende Schwangerschaft.